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Greiner
Bio-One steckt 2008/09 61 Millionen Euro in die Expansion. Ziel der
Firma ist es, Weltspitze bei Blutentnahmesystemen zu werden. Auch ein
neues Werk wird errichtet.
Die auf
Produktion von Blutentnahmesystemen (BAS) spezialisierte Greiner Bio-One
GesmbH steht vor Rekordinvestitionen in ihre Werke. 2008 und 2009 sollen
laut Bio-One-Chef Franz Konrad 61 Millionen € in den Ausbau bestehender
und den Aufbau neuer Kapazitäten in den 17 Standorten der Gruppe
investiert werden.
Der Focus
liegt auf der Erweiterung des Hauptsitzes Kremsmünster um ein Viertel
der Kapazität zum größten Blutabnahmesysteme-Werk der Welt
(Produktionskapazität nach Fertigstellung: eine Milliarde Stück BAS
jährlich) sowie dem Neubau eines Werkes in Thailand (100 Millionen
Stück).
Beides trägt
den Hauptteil zu der für heuer geplanten Kapazitätserweiterung auf 1,4
Milliarden Stück BAS bei. Konrad: „Unser Ziel ist es, Marktführer auf
diesem Gebiet zu werden." Derzeit ist das der US-Konzern
Becton-Dickinson mit drei Milliarden Stück pro Jahr. Bio-One näherte
sich zuletzt mit Riesenschritten dem Konkurrenten: 2007 stieg die Zahl
der produzierten BAS um 15 Prozent auf 1,2 Milliarden Stück.
Wachstumstreiber ist China, wo sich der BAS-Markt seit 2003 auf 350
Millionen Stück versiebenfacht hat. China wird, wie der asiatische
Markt, von Bio-One künftig von Thailand aus beliefert. Das dort
errichtete Werk soll - nach einer durch einen Militärputsch bedingten
Bauunterbrechung 2007 - im Mai eröffnet werden. Sieben Millionen €
wurden investiert. Konrad: „Wir werden dann jährlich Schritt für Schritt
weiter dazubauen."
Das Bio-One
Investitionsprogramm umfasst auch den massiven Ausbau des 2007
gestarteten Pappilo-Checks zur Vorbeugung des Gebärmutterhalskrebses.
Nach der Markteinführung in Spanien, Frankreich, Portugal, Deutschland
soll das Produkt nun weltweit vermarktet werden. Konrad will dafür das
2003 akquirierte Lambda-Werk in Freistadt/OÖ ausbauen. Eine Entscheidung
darüber soll noch heuer fallen.
2007 wurden
von dem Check, der mit einem DNS-Chip erfolgt und laut Konrad „die
derzeit beste Methode zur Früherkennung des Papilloma-Virus ist",
120.000 Präparate verkauft. Künftig soll es ein Vielfaches sein. Geplant
ist auch, neue Checks wie eine Parodontose-Früherkennung auf den Markt
zu bringen.
Large investments
should make Bio-One to become No. 1
Greiner Bio-One GmbH
will invest 61 million Euro in expansion projects. The company’s target
is to become the world’s top manufacturer of blood collection systems.
Bio-One, specialized
in blood collection systems (BAS), plans for record investments in its
factories. According to CEO Franz Konrad, 61 million Euro should be
invested in 2008 an 2009 in extension of existing and establishment of
new production facilities in 17 locations.
The focus will be
the enlargement of the HQ in Kremsmuenster/Austria to increase the
capacity by one quarter to become the largest blood collection factory
in the world (1 billion BAS annually) and a newly built factory in
Thailand with a capacity of 100 million BAS.
Both investments
will enable the company to produce 1.4 billion BAS per year. “Our goal
is to become market leader in this field”, Franz Konrad said. Currently
the US-company Becton-Dickinson holds this position with 3 billion
pieces per year. But Bio-One is closing-up rapidly. The market is
propelled by demand from China which consumes 350 million pieces – a
7-fold increase from 2003. China will be served, like all of Asia, from
the factory in Thailand. The Thai factory, whose construction was
interrupted by a military coup, should be opened in May this year. Seven
million Euro have been invested. “We will then annually increase our
investment step by step”, Konrad said.
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